Tabelle
| 1 | VSV | 18 |
| 2 | Lendorf | 13 |
| 3 | Drautal | 12 |
| 4 | ATSV Wolfsberg | 10 |
| 5 | Griffen | 9 |
| 6 | Treibach | 9 |
| 7 | Spittal | 9 |
| 8 | Lienz | 8 |
| 9 | St. Andrä | 8 |
| 10 | Bleiburg | 7 |
| 11 | Maria Saal | 6 |
| 12 | Völkermarkt | 5 |
| 13 | St. Veit | 4 |
| 14 | Eberndorf | 4 |
| 15 | Landskron | 3 |
| 16 | Welzenegg | 2 |
Nächstes Spiel am
11. September 2010, um 17:00zuhause gegen
Lienz
Die Saison ist eröffnet
Am 23. Juli, 10 Uhr, fand im "Il Principe" die Saisoneröffnungs-Pressekonferenz des VSV statt.
„Der VSV ist nicht der Klub von Egon Putzi“, stellt der tags zuvor zum Präsidenten der Blau-Weißen gewählte Ex-BSV-Bleiberg-Boss gleich klar. „Ich habe aus den damaligen Fehlern gelernt.“ Damals, damit meinte Putzi die Zeit, als er Bleiberg quasi im wirtschaftlichen Alleingang in die zweite Liga führte. „Auf einem, zwei oder drei Beinen kann man nicht stehen. Deshalb geht der VSV den Weg des 1.000-Füßlers.“
Die Villacher sind dabei, ein Netzwerk mit 1.000 Unternehmern aufzubauen, die den Verein mit 1.000 Euro pro Jahr unterstützen. „Und es funktioniert“, erzählte Putzi. „In den vergangenen Wochen haben wir bereits 70 Unternehmer an Bord geholt.“
Der VSV vertreibt – auch über seine Homepage www.villachersv.at - so genannte „Goldcards“ um 1.000 Euro und „Black Diamond“-Cards um 5.000 Euro. Putzi: „Jedes Vorstandsmitglied hat eine Black Diamond, darf aber maximal nur 10.000 Euro sponsern. An diese Vereinbarung werde auch ich mich halten! Und ich lade hiermit Jeden ein, mit einem kleinen Beitrag etwas Großes zu leisten.“
Klares Ziel: Aufstieg
Angesichts dieser wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist klar: Der VSV strebt nach Höherem, nämlich mittelfristig nach der Ersten Liga. Kurzfristig nach dem Aufstieg in die Regionalliga. Peter Hrstic, sportlicher Leiter der Villacher: „Kein Verein deklariert sich klar, der VSV schon: Wir wollen Meister werden. Und wir sind auch bereit, uns daran messen zu lassen.“ Mit Kirisits, Striednig, Friessnegger, Pavlicic (alle St. Stefan), Hudelist (St. Veit) und Böck (WAC/St. Andrä) holte der VSV regionalliga-erfahrene Kicker. Trainer Wolfgang Wallner: „Wir sind jetzt so aufgestellt, dass wir sehr flexibel auf Veränderungen reagieren und zwei, drei Systeme spielen können, je nachdem, was wir brauchen.“
Viel Eigenbau
Im 21-Mann-Kader des VSV stehen aber auch gleich zwölf Eigenbauspieler, das Durchschnittsalter beträgt 23 Jahre. Wallner: „Wir sind irrsinnig ausgewogen sowohl offensiv wie defensiv als auch im Alter als auch von den Typen, den Charaktereigenschaften her. Nach nur 14 Tagen hat sich ein enormer Teamgeist entwickelt, alle ziehen an einem Strang. Bestes Beispiel: Wenn das Training um 18 Uhr beginnt, stehen um 17 Uhr schon zehn Spieler am Platz. Das freut einen Trainer, sagt wohl alles."