Tabelle
| 1 | VSV | 18 |
| 2 | Lendorf | 13 |
| 3 | Drautal | 12 |
| 4 | ATSV Wolfsberg | 10 |
| 5 | Griffen | 9 |
| 6 | Treibach | 9 |
| 7 | Spittal | 9 |
| 8 | Lienz | 8 |
| 9 | St. Andrä | 8 |
| 10 | Bleiburg | 7 |
| 11 | Maria Saal | 6 |
| 12 | Völkermarkt | 5 |
| 13 | St. Veit | 4 |
| 14 | Eberndorf | 4 |
| 15 | Landskron | 3 |
| 16 | Welzenegg | 2 |
Nächstes Spiel am
11. September 2010, um 17:00zuhause gegen
Lienz
VSV holt Stadpokal
Mit einem souveränen 3:1-Final-Sieg gegen die Admira sichert sich der VSV den Villacher Stadtpokal. Tore: Pavlicic, Djukic, Ebner (Elfmeter).
Ehrlich gesagt, attraktives "Tiqui taca" war es keines, das der VSV bei sommerlichsten Temperaturen im Stadion Lind bot. Was Gegner Admira auch mit einem sehr defensiven Konzept - oftmals mit allen elf Spielern tief in der eigenen Hälfte - verhinderte.
Aber: auch die Defensivtaktik ist eine Taktik und selbstverständlich erlaubt. Also sollte es eigentlich am höherklassigeren Verein (VSV) liegen, den Abwehrriegel zu knacken. Was nicht oft gelungen ist. Die wenigen Male waren dafür umso schöner. Wie das 1:0: Mario Ramusch schickt auf der rechten Abwehrseite Christopher Wernitznig, der nach einem Doppelpass mit Michael Kirisits in den Strafraum eindrang, flankte - und mit Rok Pavlicic einen Volley-Abnehmer fand (42. Minute).
Gefühlte 90 Prozent verbrachten die Blau-Weißen in der gegnerischen Hälfte. Unmittelbar nach Seitenwechsel setzte sich Sandro Ebner im Strafraum durch, die Stange verhinderte das 2:0 - ebenso wie sie (diesmal auf Seiten des VSV) nur eine Minute später den Ausgleich von Admira vereitelte.
Die Vorentscheidung in Minute 66. Martin Lassnig flankt von links hoch in den Strafraum. Darko Djukic war mit dem Kopf um den Tick schneller als der herauseilende Admira-Torhüter Rautnig und überhob den Keeper zum 2:0.
Kurz keimte bei der Admira Hoffnung auf als Brandauer nach einem Solo auf 1:2 verkürzte (86., übrigens das erste Gegentor des VSV nach 356 Minuten und vier Spielen), die begrub aber Sandro Ebner in der 89. Minute mit einem verwandelten Elfmeter. Zuvor war Darko Djukic im Strafraum gefoult worden.
Meinungen:
Wolfgang Wallner: "Wir mühten uns zu einem 3:1-Sieg. Frische habe ich bei meiner Mannschaft keine fest gestellt."
Martin Lassnig: "Positiv: Trotz eines schwachen Spiels haben wir das Finale gewonnen, dabei drei Tore erzielt und im ganzen Turnier nur einen Gegentreffer kassiert. Wir werden uns für die kommende Saison steigern, um die Erwartungen des Vereins zu erfüllen."
Villacher Stadtpokal, Finale:
VSV - Admira Villach 3:1 (1:0).
17. Juli, Stadion Lind, SR Schett, Tore: Pavlicic (42.), Djukic (66.), Ebner (89./Elfer) bzw. Brandauer (86.).
VSV spielte mit: Böck (46. Pick); Striednig, Lassnig, Hrstic (62. Schuri), Ramusch; Gatternig (62. Naschenweng), Kirisits, Hudelist (46. Ebner), Wernitznig (62. Brandstätter); Pavlicic, Djukic.