Drei Auswärtspunkte im Gepäck .....

Am Sonntag, den 30.09.2018, musste der VSV zum Auswärtsspiel nach Feffernitz und wollte dabei die Heimreise mit 3 Punkten im Gepäck wieder antreten, um mit Tabellenführer Rothenthurn auf Tuchfühlung zu bleiben und den alten Ein-Punkte-Rückstand wiederherzustellen. Die ansonst so spielstarken Draukicker taten sich anfangs lange schwer, um richtig ins Spiel zu finden. Geschuldet war dies zum einen den äußerst schlechten Platzverhältnissen und zum anderen auch der Heimmannschaft aus Feffernitz, die den Spielaufbau der Blau-Weißen dauerhaft störte und so früh wie möglich versuchte, Druck auf den Gegner auszuüben. Somit entwickelte sich eine sehr zerfahrene erste Halbzeit, in der auf keiner der beiden Seiten viele hochkarätige Chancen herausgespielt werden konnten. Pech hatte jedoch der VSV mit zwei Tormöglichkeiten im ersten Abschnitt: Ein kurz abgespielter Freistoß und der darauffolgende Flachschuss von Saso Kovacevic verpasste sein Ziel nur knapp. Ebenfalls konnte ein Schuss von Andreas Gabriel nur noch im letzten Moment von einem Feffernitzer-Gegenspieler von der Linie gekratzt werden. Infolgedessen bat nach 45 torlosen Minuten Schiedsrichter Holger Dietz zum Pausentee.

 

In Halbzeit zwei erwischte der VSV einen absoluten Traumstart: Bereits in Minute 46 tankte sich der Villacher Goalgetter Thomas Krassnitzer in gewohnter Manier zwischen drei Gegenspielern durch und hatte in weiterer Folge nur mehr wenig Mühe damit, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Der Torschütze zum 0:1 hatte auch beim 0:2 in der 49. Minute seine Beine im Spiel: Er überhob die gesamte gegnerische Abwehr und setzte damit Alexander Lessnigg in Szene, der durch seine Schnelligkeit auf und davon war. Als dieser sah, wie der Feffernitzer-Tormann aus seinem Tor eilte, überlupfte er diesen mit einem gekonnten Heber und baute dadurch die Führung des Favoriten weiter aus. Die Heimmannschaft schaffte es in der 78. Minute, das Spiel noch einmal spannend zu machen. Der sehr stark aufspielende grün-weiße Akteur Petar Stojnic verlängerte einen Kopfball und dahinter lauerte Benjamin Kert, der zum 1:2 einnetzen konnte. Als daraufhin bei den Feffernitzern wieder Hoffnung aufkeimte, war es in der 83. Minute wiederum Thomas Krassnitzer, der den Heimischen den Todesstoß versetzte und die Entscheidung in diesem Spiel herbeiführte. Abermals setzte er sich gegen mehrere Gegenspieler durch und erhöhte auf 1:3, was auch den Endstand in dieser Begegnung bedeutete. Schlussendlich ein durchaus verdienter aber auch hart umkämpfter Auswärtssieg. Das Wichtigste ist an dieser Stelle jedoch, dass der Pflichtsieg eingefahren wurde und der geringe Rückstand auf den Tabellenführer bewahrt werden konnte. Im kommenden Heimspiel wartet auf den VSV die Mannschaft aus Stockenboi, die man in keinster Weise unterschätzen darf. Hierbei geht es nochmals darum, mit einem weiteren Sieg Selbstvertrauen für das große Schlagerspiel in zwei Wochen im Stadion Villach/Lind gegen Rothenthurn zu tanken.

Bericht: Linder Michael